Aramäisches Vaterunser

mond

O Gebärer(in)! Vater- Mutter des Kosmos,
bündele Dein Licht in uns – mache es nützlich:
Erschaffe Dein Reich der Einheit jetzt.
Dein eines Verlangen wirkt dann in unserem –
wie in allem Licht, so in allen Formen.
Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen.
Löse die Stränge der Fehler, die uns binden,
wie wir loslassen, was uns bindet an
die Fehler anderer.
Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen,
sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält,
Aus Dir kommt der allwirksame Wille,
die lebendige Kraft zu handeln, das Lied,
das alles verschönert und sich von
Zeitalter zu Zeitalter erneuert.
Wahrhaftig – Lebenskraft diesen Aussagen!
Mögen sie der Boden sein, aus dem alle meine
Handlungen erwachsen.

AMEN

(Eine Neuübersetzung aus dem Aramäischen von Neil Douglas Klotz)

Danke an Renate Busam, Selim Aissel, Ennea Tess Griffith, Emma Thyloch, Jon Schreiber und Michael Omraam Aivanhov

„Ohne die Liebe, ist jedes Opfer Last, jede Musik nur ein Geräusch und jeder Tanz macht Mühe.

Möge aller Regen des Himmels ins Meer hinabfallen, ohne die Liebe könnte kein einziger Tropfen zur Perle werden.“

Rumi (Auszug aus dem „Lied der Liebe“)