Das Gebet

O Tochter der Erde
Ich möchte dich das Beten lehren
Es ist die Quelle deines Ursprungs
Und der Führer in deine Zukunft
Es ist das Gedächtnis der Menschen
Und das Buch der Götter
Möge es für dich
Eine Lobpreisung der Ewigkeit sein


Die Heilenden Verse
Die geheime Kraft der Worte

Vertrauen in die Ewigkeit haben

O Sohn der Erde
Ich möchte dich lehren
Vertrauen in die Ewigkeit zu haben
Erinnere dich dass du die Ewigkeit in dir trägst
Dass ihre Kraft in die wirkt
Und sie über dein Wohlergehen wacht
Also wache du darüber
Ihr Werk zu vollenenden


Die Heilenden Verse
Die geheime Kraft der Worte

Die Gegenwart des Engels

Oh Tochter der Erde,
Ich möchte Dich lehren, die Gegenwart des Engels zu fühlen
Er ist der Wächter Deines Lebens
Und der Führer Deiner Nächte.
Der gebeugte Rücken richtet sich auf.
Wenn er mit seiner Hand
Über die Schulter der Unglücklichen streicht.
Und er tanzt in Deinen Augen
Wenn die Freude Dein Herz belebt.


Die Heilenden Verse
Die geheime Kraft der Worte

Ich möcht`dass einer mit mir geht

Meinen Lesern viel Segen in dieser Zeit

Ich möcht, dass einer mit mir geht/
ders Leben kennt, der mich versteht/
der mich zu allen Zeiten, kann geleiten/
Ich möcht, dass einer mit mir geht.

Ich wart´, dass einer mit mir geht, /
der auch im Schweren zu mir steht /
der in den dunklen Stunden mir verbunden/
Ich wart`, dass einer mit mir geht.

Es heißt, dass einer mit mir geht/
der´s Leben kannt, der mich versteht/
der mich zu allen Zeiten, kann geleiten/
Es heißt, dass einer mit mir geht.

Sie nennen ihn den Herren Christ/
der durch den Tod gegangen ist/
er will durch Leid und Freuden, mich geleiten/
Ich möcht`, dass er auch mit mir geht.


(Evangelisches Kirchenlied; Text + Melodie
Hanns Kübler 1964)

Juliana von Norwich

In der 13. Offenbarung werden Juliana tiefe Einsichten und Erfahrungen geschenkt zum Glauben an die Göttliche Vorsehung. Sie schreibt:

Einmal sagte unser gütiger Herr: ‘Alles jeglicher Art wird gut werden’, und ein andermal sprach er: ‘Du sollst selbst sehen, dass ein jegliches Ding gut werden wird.’ Und in jedem dieser beiden Worte erkannte die Seele etwas Besonderes:

Erstens, wir sollen wissen, dass er nicht nur edle und große Dinge beachtet, sondern auch geringe und kleine, niedrige und einfältige, eins wie das andere. Das meint er, wenn er spricht: “Alles jeglicher Art wird gut werden”; denn wir sollen wissen, dass auch das Geringste nicht vergessen wird.

Zweitens sollen wir begreifen: Viele böse Taten werden vor unseren Augen getan, und so großer Schaden geschieht, dass es uns unmöglich scheint, dass es je zu einem guten Ende kommen könnte; darauf schauen wir mit Gram und Trauer, und wir können nicht ruhen in dem gnadenvollen Anblick Gottes, wie wir es tun sollten; und dies ist die Ursache: Unsere Vernunft ist jetzt so blind, niedrig und einfältig, dass wir die hohe, wunderbare Weisheit, Macht und Güte der gnadenreichen Dreieinigkeit nicht erkennen können. Das meint er, wenn er spricht: “Du wirst selber sehen, dass alles jeglicher Art gut sein wird” – als hätte er gesagt: Nimm es auf im Glauben und Vertrauen, und endlich wirst du wahrhaft in der Fülle der Freude leben!

Juliana von Norwich 1342-1413 (?)

Ahnensegnungsgebet

Geliebter Schöpfer,
liebe Mutter Maria, geliebte Heilige Anna,
geliebter Heiland Jesus Christus,

Danke, dass Ihr mich und meine Ahnen,
in allen Kulturen, Generationen, Linien,
Räumen, Ebenen, Dimensionen und Gefilden segnet.

Ich achte und segne mich selbst und meine Ahninnen und Ahnen
und sende Ihnen bedingungslose Liebe und Frieden.

Ich achte den Kreis des Lebens.

Ich bin Segen für mich selbst, für meine Ahninnen und Ahnen, für die Erde
und alles Leben auf ihr.

ICH BIN.
Danke!

So ist es. Dein Wille geschehe.
In Liebe. Amen.




Meinen Lesern eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel!

Shlom Lekh Mariam

Mit diesem wunderbaren und kraftvollen AVE MARIA auf Aramäisch von Yasmina di Meo, möchte ich meinen Lesern eine frohe Adventszeit wünschen!

Alles ist mit allem ………

Wir müssen auf unsere Seelen hören,
wenn wir gesund werden wollen.
Letztlich sind wir hier,
weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.
Solange der Mensch sich nicht selbst
in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet,
ist er auf der Flucht.
Solange er nicht zulässt,
dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben,
gibt es keine Geborgenheit.
Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden,
kann er weder sich noch andere erkennen,
er wird allein sein.
“Alles ist mit Allem verbunden.“

Hildegard von Bingen